Plaided Events GmbH
Großevents aus Kleinbeeren



206. Siegesfest Großbeeren, 23. August bis 25. August 2019

Das 206. Siegesfest, ist durch die Gemeinde Großbeeren an die Plaided Event GmbH vergeben. Mit vollem Einsatz arbeiten wir daran, dass dieses traditionelle Ereignis den Stellenwert erhält, den es verdient. Wir konnten für die Planung und Durchführung den Partner MMA MesseEvent gewinnen. Dieser steht für 30 Jahre Erfahrung im Eventbereich. 

Den Kern der Veranstaltung bilden die Historischen Truppen, welche mit unglaublicher Leidenschaft die stilechte Darstellung des damaligen Soldatenlebens präsentieren. Erleben Sie vor Ort einen prägenden Teil Berliner Geschichte, das Lagerleben der Soldaten, die Gefechtsdarstellung mit Kanonen und viele Geschichten und Anekdoten aus dieser Zeit.

Feiern Sie mit uns ein großes Fest, mit Live Musik, Jahrmarkt, modernen und  historischen Fahrgeschäften und reichhaltiger Gastronomie. 

Interessierte Teilnehmer erfahren hier, wie sie sich bewerben können.

Besuchen Sie unsere Webseite vom Siegesfest Großbeeren.


         

 

Historischer Hintergrund

Die Schlacht bei Großbeeren fand am Nachmittag des 23. August 1813, südlich von Berlin, statt. Sie war Teil der Befreiungskriege. Durch die Niederlage der Franzosen wurde die Wiedereinnahme Berlins verhindert und die französische Herrschaft in der Mark Brandenburg beendet. 




Im mit Frankreich verbündeten Sachsen sammelte Napoleon Bonaparte seine Truppen und wollte von dort nach Berlin vorstoßen, um es erneut einzunehmen. Unter der Führung von Marschall Oudinot marschierte seine ca. 75.000 Mann starke Armee in Richtung Berlin und nahm dabei südlich gelegene Ortschaften wie Trebbin ein. Ziel war es, sich mit der von Hamburg anrückenden Armee von General Davout in Berlin zu vereinigen. Dem entgegen stand die Nordarmee unter dem Befehl von Kronprinz Karl Johann. Die Nordarmee bestand aus schwedischen, preußischen und russischen Truppen und hatte eine Stärke von ca. 100.000 Mann. Die beiden preußischen Korps wurden von General Bülow und General Tauentzien befehligt. Während bei schlechtem Wetter und Regen die französische Armee weiter durch das sumpfige Gelände nach Berlin vordrang, besetzte General Bülow mit seinem Korps Großbeeren. Gegen 16 Uhr erschienen die ersten französischen Truppen vor Großbeeren und fanden es besetzt vor. Durch Artilleriebeschuss vertrieben sie die Preußen aus Großbeeren. Diese zogen sich in das ca. 4 km entfernte Heinersdorf zurück, während die Franzosen in Großbeeren ihr Biwak bezogen. 


 

Entgegen des Willen des Oberkommandierenden der Nordarmee, Karl Johann, entschied sich General Bülow für einen Angriff. Er ging zurecht davon aus, nicht die volle französische Truppenstärke vor sich zu haben. Mit 64 Kanonen eröffnete er die Schlacht in Großbeeren. Gleichzeitig griffen aus dem östlichen Kleinbeeren weitere preußische Truppen in die Schlacht ein. Als 35.000 Mann mit Bajonettangriff in das völlig zerstörte Großbeeren einrückten, zwangen sie so die Franzosen zum Rückzug. Ein Kavallerieangriff von 2000 Reitern, entsendet von Marschal Oudinot, welcher mit mit seinen Truppen noch in Ahrensdorf stand, konnte zurückgeschlagen werden. In der gleichen Nacht zogen sich alle südlich von Berlin liegenden napoleonischen Streitkräfte nach Wittenberg zurück.